Public Private Partnerships (PPPs)

Public Private Partnerships gibt es in São Paulo seit 2004. Die Branchen mit dem größten Potential für PPPs sind das Transportwesen, die Abfall- und Abwasserentsorgung, der soziale Wohnungsbau, die Energieerzeugung, der Bildungssektor, der Bau und Unterhalt von Gefängnissen sowie E-Government.

Bei PPPs werden Privatunternehmen für eine Zeit zwischen mindestens 5 und höchstens 35 Jahren verschiedene Aufgaben übertragen. Ihre Einnahmen stammen entweder ausschließlich vom Staat oder aus einer Mischung aus staatlichen Zuwendungen und Nutzungsgebühren von Privathaushalten. So hat etwa die erfolgreiche Vergabe von Konzessionen zum Bau von Fernstraßen oder zur Gasversorgung, gute Voraussetzungen für die Umsetzung weiterer PPPs geschaffen.

2011 wurde eine neue Form der Partnerschaft eingeführt: So können nun Privatinvestoren der Regierung des Bundesstaates São Paulo selbst Vorschläge und Machbarkeitsstudien über Baumaßahmen oder öffentliche Dienstleistungen unterbreiten, die sie gerne umsetzen möchten und die als PPPs geeignet erscheinen. Ziel ist es, dem Privatsektor aus dem In- und Ausland weitere Anreize zu liefern, sich an Baumaßnahmen und öffentlichen Dienstleistungen im Rahmen von PPPs zu beteiligen. Das Portfolio an PPPs in São Paulo sieht für die kommenden Jahre öffentliche Projekte im Wert von 50 Milliarden Reais vor.

Mehr Infos:

Öffentliche-Private-Partnerschaften  (link in Portugiesisch)

Öffentliche-Private-Partnerschaften und Konzessionen (Veröffentlchung in Englisch)